Vegane Bolognese
Einfaches, Mega leckeres Rezept.
Ich liebe Bolognese und meine vegane Variante ist mit Räuchertofu. Wie ich finde, sehr lecker und nah am Original.
Die Original Bolognese hat Ihren Namen von der Stadt Bologna erhalten,
Im der das Rezept erstmals Ende des 19ten Jahrhunderts, als "Ragù alla Bolognese" veröffentlicht wurde. Bemerkenswert ist, daß die Bolognese in Italien nicht mit Spaghetti gegessen wird sondern eher mit Tagliatelle oder einfach mit Brot. Spaghetti zur Bolgnese ist ein Kombination die im Ausland erfunden wurde.
Aus Bologna stammen unter anderen auch die weltweit geliebten Tortellini, die Tagliatelle genannten Bandnudeln.
Ich halte mich bei meinem veganen Rezept weitgehend an das Originalrezept, das 1982 geschützt wurde.
Es gibt folgende Abweichungen zum Original;
- Rinderhackfleisch wird durch Räuchertofu ersetzt
- Weißwein durch Apfelessig
- zusätzliche habe ich Zucchini hinzugefügt
Das Geheimnis für einen kräftigen Umami Geschmack der Bolognese ist, den Räuchertofu klein zu bröseln und mit viel Olivenöl anbraten.
Wenn der Räuchertofu Farbe bekommen hat, mit einem guten Schuss Sojasauce ablöschen und ca. 2-3 Minuten bei hoher Hitze braten.
Die angebratenen Räuchertofu Brösel mit Paprika und schwarzen Pfeffer würzen.
Dann: Feine Zwiebelwürfel, Möhren und Stangensellerie hinzugeben und weiter unter ständigem Rühren anschwitzen.
Sobald das Gemüse angebraten ist, Knoblauch und frische Kräuter (viel Oregano, etwas Lavendel, Thymian,Salbei, Rosmarin) und etwas Chilli hinzu geben.
Die Kräuter und den Knoblauch kurz mit anrösten. Jetzt mit einem guten Schuß Apfelessig (oder auch Weißwein) ablöschen, kurz reduzieren. Jetzt gebe ich Mutti Bio Tomaten in Stücke hinzu.
Die Bolognese heiß auf Nudeln servieren, ich liebe die Bolognese mir Linguine.
Als Parmesanersatz nehme ich Hefeflocken. Wer auf Hefe mit einer Unverträglichkeit reagiert, kann auch gemahlene Cashews oder Sonnenblumenkerne nehmen.
Ernährungsfakten zu der veganen Bolognese Soße:
Bitte achtet beim Einkauf auf eine gute Lebensmittelqualität, besser ist Bio.
Nur frische Lebensmittel garantieren einen hohen Gehalt an Antioxidantien und Vitamine und Nährstoffe.
Zum Beispiel Tomaten haben im Sommer den höchsten Wert an Lycopin.
Lycopin ist ein hitzebeständiges Carotinoid und wird oft als Lebensmittel-Farbstoff (E 160d) verwendet. Es zählt zu den Antioxidantien und kann freie Radikale im menschlichen Körper unschädlich machen. Aus diesem Grund sind Tomaten wunderbar geeignet, um koronaren Herzkrankheiten vorzubeugen.
Wenn Ihr nicht gerade sonnenreife frische Tomaten zur Hand habt, bevorzugt eine gute Bio-Dosenware.
Mein Tipp: Tomatenmark und gute Bio-Dosenware sind meist reicher an Lycopin als frische Tomaten, die nicht im Sommer als Freilandtomate geerntet werden.