Bitterstoffe

Dieser Satz soll Dir eine Eselsbrücke sein.
Er steht für die wichtigen Bitterstoffe: Tausendgüldenkraut, Schafgarbe, Enzian, Wermut und Löwenzahn!
Bitte befasse dich mit diesem Thema und gebe den Bitterstoffen Platz in deinem Leben!
Fakten Bitterstoffen:
Bitterstoffe werden als solche definiert, wenn Sie einen bitteren Geschmack haben. Das bedeutet, dass Bitterstoffe völlig unterschiedliche Stoffe aus unterschiedlichen Stoffen sein können. So gibt es beispielsweise Bitterstoffe unter den Flavonoiden, Polyphenolen, Terpenen, Peptiden, Aminosäuren und Alkaloiden.
Man unterscheidet zwischen schädlichen und gesunde Bitterstoffe. Dass wir den bitteren Geschmack nicht so sehr lieben, hat einen Grund.
Der bittere Geschmack diente einst als Warnsignal vor giftigen Pflanzen, die häufig sehr bitter schmecken. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen der extremen Bitterkeit tatsächlich giftiger Pflanzen (die zu Vergiftungen führen können) und der gemässigten und erwünschten Bitterkeit von Pflanzen, die einst zu den alltäglichen Nahrungspflanzen gehörten (wie die oben erwähnten Wildpflanzen).
Das Essen von bitter schmeckenden Lebensmitteln vermeiden die meisten Menschen, sie verziehen sogar das Gesicht – sie empfinden den Geschmack als unangenehm.
Damit ursprünglich bitter schmeckende Lebensmittel noch verkauft werden können, reduzierte man durch Zucht den Bitterstoffgehalt vieler Gemüse. Der Endiviensalat, Radicchio oder Chicorée hatte früher deutlich mehr Bitterstoffe.
Geschmacksverstärker, Zucker und Süssstoffe in Lebensmitteln haben zusätzlich dazu beigetragen, dass sich die Geschmackswahrnehmung der Verbraucher verändert hat.
Dadurch schmecken uns vorwiegend salzige und süße Speisen, bitter schmeckende Lebensmittel vermeiden wir.
Auch viele Heilpflanzen, Wurzel- und Blattgemüse, die einen hohen Bitterstoffanteil enthalten, sind weitgehend von unseren Speiseplan verschwunden.
Zum Beispiel Löwenzahn, Wegerich, Schafgarbe und viele anderen Wildpflanzen.
Viele Menschen verzehren diese Pflanzen gar nicht mehr. Das Wissen, daß diese Pflanzen wichtige Schutz- und Heilstoffe beinhalten, steht nicht mehr im Fokus.
Dann gibt es noch Bitterpflanzen, die in kleinen Mengen gesund sind – und daher in dieser Form als Heilmittel eingesetzt werden – in größeren Mengen aber gerade wegen ihres hohen Bitterstoffgehalts ungenießbar wären, z. B. Wermut, Enzian, Tausendgüldenkraut etc.
Die Wirkungen von Bitterstoffen Im Körper bewirken genießbare Bitterstoffe sehr viel Gutes.
Am besten erforscht sind die positiven Wirkungen der Bitterstoffe auf die Verdauung. In der Naturheilkunde werden Bitterstoffe schon lange zur Linderung von Verdauungsbeschwerden eingesetzt, ob im Ayurveda, in der traditionellen chinesischen Medizin oder auch in Europa (Enzian, Wermut, Beifuss etc.)
Die wichtigsten Wirkungen von Bitterstoffen sind die folgenden:
-Bitterstoffe regen die Verdauung an, fördern die Bildung von Verdauungssäften und unterstützen die Gallen- und Leberfunktionen.
-Bitterstoffe regulieren den Appetit und helfen so beim Abnehmen.
-Bitterstoffe stoppen Heisshungerattacken und unterstützen so den Ausstieg aus der Zuckersucht.
-Bitterstoffe helfen bei der Entgiftung.
-Bitterstoffe tragen zur Entsäuerung bei.
-Bitterstoffe helfen dabei, den schädlichen Darmpilz Candida zu bekämpfen und die Darmflora zu regulieren.
-Bitterstoffe tragen zur Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels bei.
-Bitterstoffe können die Symptome einer Histaminintoleranz verbessern.
-Bitterstoffe können daher eine wichtige Komponente eines jeden ganzheitlichen Therapie- und Präventionsprogrammes sein.
Hiermit möchte ich die Bitterstoffe wieder in Dein Bewusstsein rücken und Dir aufzeigen, wie wichtig diese Stoffe für Deine Gesundheit sind.